USA 2014 – Teil 9

Nach den vier Tagen im Yellowstone Nationalpark stand jetzt erstmal wieder eine längere Fahrt vor uns; etwa 1000 Kilometer Richtung Süden. Ziel: Der Zion Nationalpark. Die Fahrt erwies sich dann aber als gar nicht so schlimm. Immerhin durfte man streckenweise bis zu 95 Meilen pro Stunde fahren und es gab auch immer wieder mal was zu sehen am Straßenrand.

Irgendwann kurz vor Mitternacht kamen wir dann im Nationalpark an. Es war natürlich schon dunkel. Trotzdem wurden wir, als wir aus unserem klimatisierten Auto ausstiegen, überrascht von einer Wand aus Luft, die für diese Tageszeit definitiv viel zu warm war. Das war aber nur der Vorbote für einen erdrückend heißen Tag, der uns am nächsten Tag erwarten würde.

Leider hatten wir für den Zion Park nur einen Tag eingeplant, was sich jetzt als großer Fehler erwies. Wir waren dadurch gezwungen, viele Dinge in der glühend heißen Mittagshitze zu unternehmen, die man besser am Morgen oder abends tun sollte. Glücklicherweise fuhr ein Bus durch das Tal des Parks und von den Haltestellen aus waren die meisten Attraktionen über kurze Wege erreichbar. Nur der – meist in der prallen Sonne verlaufende – Trail zu den Emerald Pools war schon eine Qual, aber die schattige, kühle Idylle am Upper Pool, wo sich nur wenige Menschen hin verirrten, entschädigte dafür.

Auch der Zion wird uns bei einer nächsten Reise in den Westen der USA sicher nochmal wieder sehen. Ein Tag ist für diesen Park auf jeden Fall zu wenig…

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